Mittwoch, 30. Oktober 2019

Die Alten wollen das Nicht!

Aufgeben ist keine Lösung

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Und schon wieder eine Niederlage. Wobei ich nicht ganz sicher bin, ob dies eine Niederlage ist. Was war passiert?

Nachdem ich mich zu Wort gemeldet hatte und das System für einen störungsfreien Turnierverlauf vorgestellt hatte, wurde dies mit mit den Worten "Die alten wollen das nicht" abgeschmettert.              Wurden die "Alten" überhaupt gefragt? Nein. Es ist die Meinung einer einzelnen Person, die keine zweite Meinung ertragen kann.

Es wird bestimmt, was andere zu akzeptieren haben. Hat man als Neuling in der Gemeinschaft eine Chance? Ja, allerdings ist dies ein harter Kampf.

Hätte Friedrich Jahn nach dem ersten Versuch sein Rezept für Grillhähnchen an den Mann zu bringen aufgegeben, wäre das Imperium Wienerwald, Jahn-Reisen etc. nie entstanden. Ein starker Wille und den Vorsatz "Aufgeben ist keine Lösung", zog er von Lokal zu Lokal von Gaststätte zu Gaststätte und handelte sich sehr, sehr viele "Nein" ein. Bis eines Tages ein Gastronom "JA" sagte.

Warum ist es jetzt so schwierig ein Würfelspiel, das Schocken, in eine klare Richtlinie und Ausführung zu bringen, was nur Vorteile für jeden Gastronom hat. Es bringt Spiel und Spaß, Freude und Umsatz zusammen. 

Auch das Fußballspiel war in Deutschland verboten. In Bayern sogar bis Ende de 19. Jahrhunderts. Heute unvorstellbar. Was wäre aus dem Rekordmeister Bayern München geworden, wenn dieses Verbot nicht aufgehoben worden wäre. Nun, darüber nachzudenken ist sinnlos.

Mensch ärgere Dich nicht (Ursprünglich: Sei nicht böse) wurde von Josef Friedrich Schmidt ca. 1907 entwickelt und hat seit dem verschieden Variationen. Es gab sogar Meisterschaften mit diesem Brettspiel.

Doch zurück zum "Schocken". Hier gibt es auch Meisterschaften, sogar Deutsche Meisterschaften, die mittlerweile in Hennef-Uckerath ausgetragen werden. Der Ursprung war in Oberpleis und wurde dort von den "Alter Herren" des TUS Oberpleis ins Leben gerufen. Doch das Finanzamt hatte irgendwann etwas dagegen und wollte einen Obolus von der Veranstaltung. Dies war dann nicht mehr finanzierbar. Doch nach dem Motte die Alten vom Finanzamt wollen das nicht oder Aufgeben ist keine Lösung wurde ein anderer Weg gefunden. Der Schaukelkeller in Hennef-Uckerath richtet seit dem die Deutschen Meisterschaften im Schocken aus. Danke.

Finden sich hier die besten Schocker von Deutschland wieder? Nein, es kann jeder teilnehmen, der sich ordnungsgemäß angemeldet hat. Die Teilnehmerzahl ist allerdings auf Grund der Örtlichkeiten begrenzt. Allerdings muss sich jeder Teilnehmer nach den Richtlinien und Regeln zur Deutschen Meisterschaft richten. 

Und doch wird in den einzelnen Regionen von Deutschland immer und immer wieder mit anderen Variationen gespielt. Sogar innerhalb eines Ortes von Kneipe zu Kneipe. Ist dies sinnvoll? Diese Frage zu beantworten dürfte schwierig sein. Solange es Bedienstete oder Gastronome gibt, die für andere entscheiden, was und wie sie würfeln wollen und dies mit den Worten "Die Alten wollen das nicht" abtun.

Wären die Schocker in der Lage sich unabhängig von Ort, Zeit und Lokalität zu messen, kann dies doch nur von Vorteil sein. Ja sogar jeder Kneipenbesitzer würde davon profitieren. Garantiert.

Doch eines nach dem anderen. Hier wird nun in regelmäßigen Abständen Möglichkeiten aufgezeigt, wie das "Schocken" viel Spaß machen kann. Um sich untereinander zu messen, muss natürlich mit einer Zunge geredet werden. Anbieten würde sich tatsächlich das Regelwerk zur Deutschen Meisterschaft (siehe hierzu die Seite Spielregeln im Schocken). Obwohl, wenn das Schocken in einer Örtlichkeit (Gaststätte) bleibt, kann auch die ein oder andere Variante des Spieles Sinn machen. Es möchte ja niemand die Welt verändern, denn Die Alten wollen dies nicht.

Geschockt wird meistens dann, wenn eine Gruppe von Personen sich in einer Gaststätte treffen um eine Runde aus zu knobeln. Allerdings kann es auch sein, dass sich regelmäßig getroffen wird um einen zu Schocken. Ähnlich wie beim Kniffeln kann auch beim Schocken eine Aufzeichnung der Würfe (Schock-Aus) und der Gewinn der Runde erfolgen.



A U S W E R T U N G S B O G E N Schockenliga.de
Datum:
Spielrunde:1
Ort der Spielstätte:
Gaststätte ???
Tisch-Nr.:0
Spieler 1Spieler 2Spieler 3Spieler 4Spieler 5Spieler 6
Nachname (Nickname)
Vorname
Schock Aus der Hand
Hälften
Schock
Hälften
Schock
Hälften
Schock
Hälften
Schock
Hälften
Schock
Hälften
Schock
12F12312F12312F12312F12312F12312F123
Spiel 1
Spiel 2
Spiel 3
Spiel 4
Spiel 5
Spiel 6
Spiel 7
Spiel 8
Spiel 9
Spiel 10
Gesamt
©Rainer Foerster • Europaring 10 • 53123 Bonn • Mobil 01 72 -820 155 35


Mittwoch, 4. September 2019

Es gibt eine Lösung

Es gibt eine Lösung


Mitgemacht habe ich jetzt schon sehr viele Turniere im Schocken. Immer wieder wurde festgestellt, beide Seiten, der Ausrichter und der Veranstalter waren im Endeffekt nicht ganz zufrieden. Die Vorgehensweise war immer die selbe Machart. 

Viele Leute zu Beginn und wenig, die in das Finale um den Gewinn des Turnieres, die übrig geblieben waren. Egal ob nun vier oder sechs oder gar acht Schocker das Finale bestritten. 


Meistens sind die Spieler, die aus dem Turnier ausgeschieden waren nach Hause gegangen (oder haben das Lokal gewechselt und wo anders miese Stimmung verbreitet, da sie ja raus geflogen waren). Bei einigen Turnieren sind dann doch noch einige wenige geblieben um zu sehen, wer nun das jeweilige Turnier gewinnt, aus welchen Gründen auch immer. 

Der Ausrichter war dann auch nicht ganz zufrieden oder enttäuscht, da Umsatz verloren gegangen war. 

Allerdings musste ich zum ersten Mal feststellen, dass außenstehende auf die Finalisten Einfluss nehmen wollten und nahmen. 


Dies geht gar nicht. 

Nichts gegen Publikum oder Beobachter, denn das kann auch sehr förderlich sein. Nun wenn geistige Getränke gereicht und verzehrt werden, gehen bei dem ein oder anderen schon mal die Gäule durch. Emotionen ja, allerdings doch bitte in Maßen. 

Verstehen muss man den Veranstalter, der dann das Final abgebrochen hatte und eine salomonische Lösung der Verteilung der Preisgelder vorgenommen hatte. Respekt!


Doch es geht auch anders. 


Was wäre wenn es ein Spielsystem, Turniersystem geben würde, in dem alle Schocker bis zum letzten Wurf im Turnier bleiben und nach 5 Minuten Auswertung die Sieger feststehen und geehrt werden können. Gibt es nicht? Doch es gibt es!

Ein Blick auf die Veranstaltung "Deutsche Meisterschaft" hilft nicht weiter, da hier auch mit Leben geschockt wird und der Schocker ausscheidet, wenn er seine Leben verschockt hat.

Seit 2012 befasse ich, Rainer Foerster,  mich mit Knobelturnieren. Angefangen in der Kugel (dieses Lokal gibt es leider nicht mehr) und später im Parkstübchen auf dem Brüser Berg. 

Das erste Turnier wurde ebnfalls mit Leben gespielt. Das letzte Turnier haben wir nach dem System gespielt: Jeder gegen Jeden. Gespielt wurde an 6er und 5er Tischen. Bei einer Teilnehmerzahl von 20 Schockern ergibt sich daraus, dass etwa 50 Partien gespielt werden müssen. Dies würde auf Grund von Zeit und geistigen Getränken nicht in einem Tag zu bewältigen sein. 

Den Slogan: Jeder gegen Jeden haben wir beibehalten, allerdings die Spiele auf 5 bis 6 Spielrunden begrenzt. Jede Spielrunde umfasste 3 Partien. Die Tischbesetzung wurde genau ausgelost. Jeder Teilnehmer musste nach eine Karte ziehen, auf der sein Tisch und die entsprechende Platzierung am Tisch angezeigt wurde. Nach jeder Runde wurden die 3 Partien ausgewertet, die jeder einzelne Schocker auf einem vorgefertigtem Spielerbogen eingetragen hatte. Jede 1. und 2. Hälfte und das Finale wurde aufgezeichnet, als auch die geworfenen Schock-Aus. Übernommen wurden sie in einer digitalen Datei, die dann nach kurzer Zeit sofort die Sieger anzeigen konnte.  

Unter dem Punkte (Seite) findest Du die Ausarbeitung diese Turniersystem auch zu downloaden. 

Sonntag, 1. September 2019

Schockturnier im Alexander Schänke


Das Schockturnier 
in der Schänke vom Alexander war wieder einmal ein toller Erfolg.

Von 23 angemeldeten Teilnehmer haben 22 Spieler teilgenommen. 

Nach kurzer Einführung und offiziellem Beginn um 19.00 Uhr konnten 30 Minuten später die Würfel ihre Arbeit aufnehmen. 

Geschockt wurde an 4er und 3er Tischen. 
Die Aufteilung (die Belegung) der Plätze wurde mittels (Skat-)Karten vorgenommen. 

Jeder Schocker hatte zu Beginn 3 Leben. Ein Leben war verspielt, wenn der Schocker eine Partie (das Finale) verloren hatte. 

Von jedem Tisch kamen zwei Schocker in die nächste Runde. Diese wurde dann wiederum mittels Karten ausgelost und wieder 4er Tische gebildet. Alle noch teilnehmenden Spieler erhielten auch hier wieder drei Leben. 
Wie zuvor wurden wieder jeweils 2 Schocker als Sieger ermittelt.

Für die Raucher wurde immer wieder entsprechende Pausen eingeplant. Durch diese Pausen kam der Zeitplan ein wenig durcheinander. 

Gegen 24.00 Uhr haben sich dann vier Personen an den Finaltisch setzen können um den Sieger zu ermittel.
Es begann ein letzter Wettbewerb bei dem Renee, Franz, Robin und Rainer alles gaben um den Schocker des Turniers zu ermitteln.

Leider konnte der Finaldurchgang nicht zu Ende gespielt werden, da außenstehende immer wieder versuchten auf die Finalteilnehmer Einfluss zu nehmen. Eine Unsitte, die bei dieser Art eines Turnieres immer wieder vorkommen kann. Der Organisator entschloss sich daher das Preisgeld auf die vier Finalisten aufzuteilen und das Schockturnier zu beenden.

Einen Dank geht an die Wirtin, die jeden Schocker und zusätzliche Gäste mit gewohnter Freundlichkeit mit nicht nur geistigen Getränken versorgte.